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Wirtschaftsingenieur

In aller Munde ist heute der Wirtschaftsingenieur. “Der Wirtschaftsingenieur ist ein akademischer Beruf an der Schnittstelle zwischen Ingenieurwissenschaft und Betriebswirtschaft.” [1] Diese Studienrichtung wurde in Deutschland 1926 in Berlin erstmals angeboten. Diese neue Studienrichtung wurde unter anderem deswegen geschaffen, um Nachkommen von Unternehmern eine adäquate Ausbildung anbieten zu können. [1] In der Tat steigen die Anfängerzahlen der letzten Jahre im Bereich Wirtschaftsingenieur stetig an[2], während die Zahlen der regulären Ingenieurfächer zurück gehen. Der große Reiz besteht offenbar darin, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Eine Kurzinformation der Uni Hannover:

“Wie können technische Produkte auf den Markt gebracht werden? Wie laufen die Kommunikationsstrukturen zwischen Technikern und Ökonomen? Der Studiengang Wirtschaftsingenieur/-in vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, um eine Vermittlerfunktion zwischen Technik und Ökonomie einzunehmen. Während Techniker in erster Linie die technische Vollkommenheit der Produkte beschäftigt, verfolgen Ökonomen primär deren Marktgängigkeit. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Wirtschaftsingenieur/-in sind prädestiniert, Kommunikationsprobleme zwischen den beiden Gruppen zu lösen.” Als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Technik setzten Wirtschaftsingenieure Ziele, planen, entscheiden, organisieren und kontrollieren dort, wo technische und wirtschaftliche Fragestellungen (meist gemeinsam) auftreten. Während des Studiums erhalten die zukünftigen Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure einen umfassenden Einblick in beide Fächer.” [3]

Wo studieren?

Das Studienfach ist mittlerweile ein weit verbreiteter Studiengang, man kann dieses an jeder größeren Uni absolvieren, es macht daher wenig Sinn sämtliche Universitäten aufzuzählen ;-) (als Beispiel: Hannover, Bremen)

Doppeltes Ergebnis – Doppelte Arbeit?

Neben den Wirtschaftsanteilen absolviert der zukünftige Wi-Ing natürlich auch die naturwissenschaftlichen Fächer, wenn auch in geringerem Umfang. Das bedeutet doppeltes Mitdenken in beiden Bereichen. Während die Ingenieurstudiengänge ihre Klausuren in der vorlesungsfreien Zeit absolvieren, werden die Wirtschaftsklausuren im Semester geschrieben. Viel Zeit zum Entspannen ist da oft nicht gegeben. Dafür wird man am Ende aber belohnt: Als Abschluss gibt es den akad. Grad Diplom-Wirtschaftsingenieur (auslaufend) B.Sc, oder M.Sc. Nach der Regelstudienzeit von ca. 10 Semestern (Diplom/Master) bzw. 6 Semestern (BSc) hat man einen angesehenen Abschluss in der Tasche. Auch das Gehalt kann sich sehen lassen, um die 40.000 EUR jährlich sitzen drin, nach zwei Jahren Berufserfahrung kann bereits mit 50.000 Euro gerechnet werden. [1] Quellen: [1] http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftsingenieur [2] http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/zahlen/studierendenstatistik/ [3] http://www.uni-hannover.de/de/studium/studienfuehrer/wirtschafts-ing/allgemein/ + Eigene Recherche

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